Web 2.0 und “User generated Content” sind in aller Munde und auch hier sind die USA natürlich einmal mehr der Vorreiter. Allerdings scheinen sich dort schon die ersten negativen Folgen des allzu sorglosen Umganges mit Plattformen wie MySpace, Friendster, Xanga bzw. dem Netz als solchem abzuzeichnen.
Einer US- Studie zufolge haben 61 Prozent der 13- bis 17-Jährigen ein Profil auf Plattformen wie den oben genannten. Die Hälfte davon hat zudem persönliche Fotos online gestellt und 20 Prozent der Teens halten das unter Sicherheitsaspekten für unbedenklich. 37 Prozent gaben an, dass sie “überhaupt nicht” oder “nicht sehr” besorgt darüber seien, dass jemand ihre veröffentlichten Daten in missbräuchlicher Weise verwenden könnte.
Ob dieser Sorglosigkeit ist man auf anderer Seite umso besorgter und entschlossen, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. So haben sich das National Center for missing and exploited Chidren (NCMEC), das US- Justizministerium und die private Non-Profit Organisation Ad Council zusammengeschlossen, um die Kampagne “Think Before You Post” neu aufzulegen. Die folgenden beiden Videos sind Teil dieser Kampagne.
Das erste zeigt, wie ich finde, auf eindrucksvolle Weise allen Sorglosen und Unbedachten, wie das Internet halt nun mal funktioniert.
A few days ago, i received an invitation for Demofuse. Demofuse is a tool to author annotated website tours right in your browser. All you need to get started ist to include two lines of code into every page you want to have Demofuse-enabled. Then, you have to go to the Demofuse website and create a new tour. This will open your website with a nice little control panel on the bottom containing everything you need to create the show.
The concept of Demofuse is slide based. You can create a number of slides, each showing a certain web page. To guide your audience and to explain what’s going on, you have a toolbox with the following tools in place:
A floating window contains explaining text about the current page. It also contains navigation elements to give the user control over the show.
Highlights are used to mark an area of the screen. You can use regular highlighting in a color of your choice or you can use inverse highlighting. The latter dims your screen except of the area of interest.
Arrows can be used to point to a certain elemnt on teh page. You can determine the arrow direction (left or right) an wether the arrow should be animated or not. Unfortunately i haven’t found a way to select the arrows color.
To visualize mouse clicks, Demofuse offers the “Curso Click” tool. It marks the place where the user have to click in real live with a red dot.
Working with Demofuse smells a little bit like doing a series of screenshots but in real, Demofuse is using the life website and injects script code to create the web tour experience.
When you’re done, you can save you tour and Demofuse will provide you script snippets and a nice button that can be used to integrate the tour in your site. You have the choice between code that starts the tour using a link and code that start the tour using script. The latter doesn’t need to refresh the page which is the best choice whenever the user has already fille a form or something like that. Just click on the “Sample Tour” button to see a demo tour.
If you are interested in trying out Demofuse yourself, feel free to Sign Up. Because Demofuse is not yet completely public, you have to provide the following invitation code: 731125
Wow, heute ist wohl Einladungstag. Kurz nacheinander haben sie mich endlich bei reinvigorate und Popfly zum Testen reingelassen. Wurde ja auch Zeit.
Reinvigorate liefert Web- Statistike a la Google Analytics, hat aber im Vergleich ein deutlich gefälligeres User Interface. Durch die kürzlich erfolgte Renovierung des Analytics UI konnte Google den Abstand allerdings deutlich verringern.
Das für mich größte Plus für reinvigorate ist die Echtzeit Verarbeitung der Daten. Jeder Besucher taucht umgehend in den Statistiken auf und auch die Navigationspfade der einzelnen Besucher lassen sich nachvollziehen.
Popfly ist Microsofts Antwort auf Yahoos Pipes und kommt mit einer mega-stylishen Ajax Oberfläche daher. Auf einem Design Surface, das im Hintergrund ein Preview der gerade bearbeiteten Applikation zeigt, operiert man mit animierten Boxen, die verschiedene Dienste darstellen. Zur Verfügung stehen derzeit ca. 140 Dienste, teils sind dies externe wie Flickr, Digg oder Twitter, teils interne wie z.B. Konvertierungen, Berechungen oder Komponenten zur Darstellung von Daten im User Interface. Es macht auf jeden Fall Spass ein wenig in Popfly herumzuklicken. Teilweise wird die Applikation etwas zäh. Es stellt sich dann die Frage, ob beim Zusammenbauen der Applikation diese unbedingt schon im Hintergrund angezeigt werden muss oder ob der ganze Schnickschnack wirklich auf dem Design Surface herumwabbern und rein- und raus-sliden muss. Wie gesagt, Spaß machts allemal.
Gregor Hochmuth malt in seinem Artikel ein nicht sonderlich positives Bild der deutschen Web 2.0 Szene. Zu jedem deutschen Angebot, so der Artikel, gibt es mindestens ein, meist US - amerikanisches Angebot, das den hiesigen CopyCats schamlos als Vorlage diente. Naja, man mag sagen was man will. Im Falle von MyMuesli.com haben wir im Vergleich zu MyGranola.com die Nase jedenfalls vorne.
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